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Rathaus-News

Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften "Schafbuckel II"

Öffentliche Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit und Auslegung des Bebauungsplanentwurfs sowie der zugehörigen örtlichen Bauvorschriften gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) i.V.m. § 74 Landesbauordnung (LBO)

In seiner öffentlichen Sitzung am 26.02.2019 hat der Gemeinderat der Gemeinde Untereisesheim die nochmalige öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes und der örtlichen Bauvorschriften gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen. Parallel hierzu erfolgt die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB.

Die Lage und der Umfang des Plangebiets ist dem nachfolgend aufgeführten unmaßstäblich verkleinerten Übersichtsplan zu entnehmen.

Im Zusammenhang mit dem Bebauungsplanverfahren wird eine Umweltprüfung gemäß § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt.

Der Entwurf des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften und Begründung sowie den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegt in der Zeit vom 11.03.2019 bis einschließlich 18.04.2019 während den üblichen Dienstzeiten im Rathaus, Rathausstraße 1, 74257 Untereisesheim im 1. Obergeschoss (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr, Mittwoch 14:00 bis 18:00 Uhr) öffentlich zur Einsichtnahme aus. Zusätzlich können die Unterlagen gem. § 4a Abs.4 BauGB auch hier auf der Homepage eingesehen werden (Dokumente untenstehend).
 
Zur fachlichen Erörterung der Planung steht Ihnen Frau Gärtner unter Tel.: 07132 - 9974-20 gerne zur Verfügung.

Während der Auslegungsfrist kann jedermann gegenüber der Gemeinde Untereisesheim Stellungnahmen abgeben. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan und die dazu gehörenden örtlichen Bauvorschriften unberücksichtigt bleiben.
 
Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  • Umweltbericht u.a. mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Arten und Biotope / Biologische Vielfalt / Biotopverbund (Inanspruchnahme von intensiv ackerbaulich genutzten Flächen und Streuobstbestand, Erhaltung von geschütztem Biotop mit Biotopverbundfunktion an Kirschenstraße, Betroffenheit von Feldlerche und Schafstelze sowie weiteren Brutvogelarten), Landschafts- und Ortsbild (Arrondierung der Siedlungsstruktur, Einbindung in die umgebende Landschaft), Klima/ Luft (Bedeutung des Plangebietes für die Kaltluftentstehung und zur Durchlüftung angrenzender Siedlungslagen, Berücksichtigung von Klimaschutz / Klimafolgenanpassung in der städtebaulichen Planung), Wasser / Grundwasser / Überschwemmungsgebiete (Ausgleichsfunktion der vorhandenen Böden im Wasserhaushalt, kein Eingriff in Überschwemmungsgebiete, vorgesehene Maßnahmen zur Gebietsentwässerung), Boden (Verlust sehr wertgebender Bodenfunktionen, Havariegefahr) sowie Landwirtschaft (Inanspruchnahme von hochwertigen Ackerflächen), Mensch und Erholung (Maßnahmen zur Sicherung der siedlungsnahen Erholungsnutzung, Sicherung und Erweiterung von Wegeverbindungen), Kultur- und Sachgüter (Kulturdenkmal gem. § 2 DSchG/ bereits vertraglich abgesicherte Prospektion, landwirtschaftliche Produktions­funktion) einschließlich deren Wechselwirkungen sowie zur naturschutzrechtlichen Bewertung (Eingriffs- und Ausgleichsregelung, Festsetzung plangebietsinterner Ausgleichsmaßnahmen / Darlegung und Absicherung plangebietsexterner Ausgleichsmaßnahmen)
  • Fachbeitrag Artenschutz (Ingenieurbüro für Umweltplanung, Mosbach, Stand 15.01.2019) u.a. mit Untersuchungen zum Vorkommen von geschützten Brutvogelarten (u.a. Freibrüter, Höhlenbrüter, Halbhöhlenbrüter, Nischenbrüter, Bodenbrüter, hier u.a. Vorkommen Schafstelze / Feldlerche innerhalb / angrenzend zum Geltungsbereich sowie Vogelarten im Kontext der vorhandenen Gehölzbestände) sowie mit Aussagen zu Zauneidechsen und zu Fledermäusen u.a. im Kontext der Biotopstrukturen in den Böschungsflächen zur Kirschenstraße
  • Verkehrsuntersuchung (Ingenieurbüro Zimmermann, Haßmersheim, Stand Mai 2018) mit Aussagen zur Leistungsfähigkeit der Erschließungsstruktur, Bewertung unterschiedlicher Erschließungsoptionen hinsichtlich der abzusehenden Verkehrsbelastung für die angrenzenden Bestandsgebiete und Aussagen zur Schallschutzsituation ausgehend vom zusätzlichen Ziel- und Quellverkehr des Gebiets Schafbuckel II
  • Ingenieurgeologisches Gutachten (Büro Töniges, Sinsheim, Stand 21.11.2017) mit Aussagen zur geologischen und hydrogeologischen Situation, zur Baugrundbeurteilung und zu bodenmechanischen Kennwerten, zur Beurteilung von Böden hinsichtlich des Wiedereinbaus und zu Maßnahmen zum Wiedereinbau sowie erdbautechnischen Hinweisen
  • Hinweise der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange u.a. in Form von
    • Hinweisen des Landesdenkmalamtes mit Hinweis auf ein ausgedehntes Kulturdenkmal gem. § 2 DSchG (hier neolithische Siedlungen und merowingerzeitliche Gräber) und der Erforderlichkeit von Sondagen
    • Hinweisen des Landratsamts Heilbronn u.a. zu den Aspekten Landwirtschaft (Berücksichtigung landwirtschaftlicher Belange, Auffüllungen, Bodenausgleich), Artenschutz (Hinweise und Erfordernisse zur Kartierung sowie des artenschutzrechtlichen Ausgleichs im Hinblick auf Offenland- und Gehölzbrüter), Biotopverbund (Vernetzungswirkung) sowie zu definierenden Ausgleichsmaßnahmen im Zuge der Eingriffsregelung, auf Schallimmissionsschutz und Variantenwahl der Erschließung sowie auf die Entwässerung des Plangebietes
    • Hinweisen der südwestdeutschen Salzwerke bezüglich bergbaulicher Einflüsse

in Form der Abwägungstabelle aus der frühzeitigen Beteiligung nach §4(1) BauGB mit Stand 24.07.2018 und der Abwägungstabelle zur Beteiligung nach §4(2) BauGB mit Stand 26.02.2019

  • Hinweise aus der Öffentlichkeit aus der bisherigen Beteiligung u.a. mit Aussagen zum Kontext zwischen der bisherigen Planung der Gebiete Schafbuckel I und II, zu den Aspekten der gebietsinternen Freiraumversorgung / Sicherung der Naherholungs­funktion, der Sicherung des ländlichen Siedlungsstils und Baustruktur, zur abzusehenden Verkehrsbelastung / Sicherheitsaspekten und Variantenwahl der Erschließungsoptionen, zum Schallimmissionsschutz / Verkehrslärm sowie zu siedlungsökologischen Belangen in Form der Abwägungstabelle aus der frühzeitigen Beteiligung nach §3(1) BauGB mit Stand 24.07.2018 und der Abwägungstabelle zur Beteiligung nach §3(2) BauGB mit Stand 26.02.2019
  • Entwurf des öffentlich-rechtlichen Vertrags mit der unteren Naturschutzbehörde, Stand 26.02.2019

Abgrenzung des Plangebietes (unmaßstäbliche Darstellung)

Unterlagen zur Beteiligung / Anlagen
Für die nochmalige Durchführung der Entwurfsoffenlage nach §§ 3(2) und 4(2) BauGB werden die folgenden untenstehend abrufbaren Unterlagen vorgesehen:

Weitere Informationen

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Kontakt

Gemeinde Untereisesheim
Rathausstr. 1
74257 Untereisesheim
Fon: 07132 9974-0
Fax: 07132 9974-25
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